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Kirchenburg Câlnic / Câlnic (Kelling) - Rumänien |
Historie
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Der
erste urkundlich genannte Kellinger Gref Erwin lebte um 1200. Die Gründung
der Burg geht wahrscheinlich auf Chyl, Gref von Kelling, zurück,
welcher hier einen Grefenhof hatte. Münzfunde aus der Zeit Belas
IV und seines Sohnes Stephan V deuten mit großer Wahrscheinlichkeit
darauf hin, dass die Burg in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts
erbaut wurde. 1438
nahmen die Türken unter Sultan Murad, zusammen mit Truppen seines
walachischen Versallen Vlad Dracul die Burg ein. Am 14 September 1439
berichteten Ritter Henning und der Woiwode (= Kriegsherr, bzw. Fürst)
Emmerich vor König Albrecht, dass der Pleban (= Pfarrer) Laurentius
die Burg von Kelling im Jahr 1438 kampflos an die Türken übergeben
habe. Der König erklärte den Pfarrer daraufhin zum Hochverräter
und enthob ihn seines Amtes. Quelle: Erwin Amlacher - Wehrbauliche Funktion und Systematik siebenbürgisch-sächsischer Kirchen- und Bauernburgen. München, 2002. |
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