|
Das Castel
del Monte wird auch wegen seiner landschaftlichen Lage als die
"Krone Apuliens" bezeichnet. Das Castel ist ein Höhepunkt
der staufischen Baukunst. Sein Erbauer war Kaiser Friedrich II.,
der den Bau 1240 in Auftrag gibt. Die
Grundform der Anlage ist das Achteck. Die Räume sind in zwei
Geschossen um einen achtseitigen Innenhof angeordnet. Die äußeren
Ecken des Oktagons sind wiederum mit acht Türmen besetzt,
die jeweils mit zwei Seiten in die Mauer eingebunden sind, so
daß sechs Seiten frei liegen.
Das
Burgschloss gehört seit 1996 zum UNESCO Weltkulturerbe.
|
|
Anfahrt mit dem PKW
Die A14 Andria
verlassen und etwa 18 km über Straße SS170 nach Westen
fahren. Da das Castel del Monte ein touristischer Höhepunkt
Apuliens ist, ist der Weg zur Burg sehr gut ausgeschildert. Das
Castel ist nicht direkt mit dem Auto anfahrbar. Etwa 2 km unterhalb
der Burg befindet sich ein großer gebührenpflichtiger
Parkplatz, von welchem aus Busse zum Castel verkehren (Bustransfer
in den Parkgebühren enthalten). Gut organisiert!
|
|
Weiterführende
Literatur
Leo
Bruns - Hohenstaufenschlösser. Königstein i. Ts., 1942
Hanno Hahn, Albert Renger-Patzsch - Hohenstaufenburgen in Süditalien.
Ingelheim, 1961.
Walter Hotz - Pfalzen und Burgen der Stauferzeit. Darmstadt, 1981
Stefania Mola - Castel del Monte. Bari, 1992.
Stefania
Mola - Castel del Monte. Bari, 2011.
Stefania Mola - Führung durch das friederizianische Apulien.
Bari, 1994.
Stefania Mola - Apulien - Die Schlösser. Bari, 2007.
Lorenzo Capone - Puglia - Castelli e Torri. Lecce, 2006.
Wulf Schirmer - Castel del Monte. Mainz, 2000.
Pietro Petrarolo - Castel del Monte. Andria, 1981.
Clemente Manenti, Markus Bollen - Burgen in Italien. Köln,
2000.
Raffaele De Vita Castelli, torri ed opere fortificate di
Puglia. Bari, 2001 (4. Auflage).
Birgit Wagner - Die Bauten des Stauferkaisers Friedrichs II. -
Monumente des Heiligen Römischen Reiches. Berlin, 2005.
|