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Burg Hochgalsaun / Kastelbell-Tschars (Castelbello-Ciardes) - Südtirol | Historie |
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um 1200 - Die Montalbaner sind Ministeriale der Tiroler Landesherren und zählen zu den bedeutendsten Geschlechtern im Vinschgau. 1262 - Die Burg Galsaun ist nachweislich im Besitz der Herren von Montalban. 1294 - Volker und Arnold von Schnals, ein Seitenzweig der Montalbaner, verkaufen Burg Galsaun an Graf Meinhard II. von Tirol. 1296 - Burg Galsaun wird im Auftrag des Landesfürsten zerstört. 1329 - Die Brüder Johann, Peter und Konrad von Schlandersberg, die einem Seitenzweig der Herren von Montalban angehören, erhalten von König Heinrich die Erlaubnis an der Stelle der alten Burg eine neue Burg zu erbauen. Die Schlandersberger müssen dafür aber die Lehnshoheit des Tiroler Landesfürsten, sowohl für Burg Galsaun wie für Burg Schlandersberg, anerkennen. 14. Jh. - Die Burg Galsaun wird zum Hauptsitz der Herren von Schlandersberg, die sich jedoch meist im nah gelegenen und bequemeren Ansitz Kasten aufhalten. 1396 - Die Höhenburg Galsaun hat nur eine Besatzung von zwei Knechten und einem Büchsenmeister. 1411 - Herzog Friedrich verleiht dem Sweiker von Schlandersberg die Burg Galsaun samt Zubehör. 1423 - Im Krieg gegen den aufständigen Adel wird die Burg von Herzog Friedrich mit den leeren Taschen nach einer langen Belagerung zerstört. 1430 - Die Herren von Schlandersberg verpflichten sich gegen eine Entschädigung von 3000 Dukaten die Burg nicht wieder aufzubauen. 1771 - Die Ruine, die seit dem 17. Jh. Hochgalsaun genannt wird, fällt nach dem Aussterben der Schlandersberger an die Grafen Hendl. 1864 - Emanuel Graf von Hendl vererbt Hochgalsaun an seinen Neffen Dr. Franz von Ottenthal. 1931
- Zusammen mit dem Ansitz Kasten kommt Hochgalsaun in den Besitz von
Josef Pohl aus Kastelbell. Quellen: Oswald Trapp - Tiroler Burgenbuch I - Bozen 1976 / Josef Rampold - Vinschgau - Bozen 1974 / Josef Weingartner - Tiroler Burgen - Innsbruck 1962 |
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