Gemeinde Kalmar
Schloß Kalmar / Kalmar - Schweden
Historie


Um 1200

existierte die Stadt mit direkten Anschluß an die Burg. Die erste Burg war ein Kastell mit einem Verteidigungsturm. Der Turm war umgeben von einem Wall mit Palisaden. Die Hauptaufgabe des Kastells war den Hafen zu beschützen.

1275-1290

wurde die Anlage unter Magnus Ladulås zu einer Festung ausgebaut mit einem Hauptturm und vier runden Türmen die mit einer Mauer verbunden wurden.

1525

erhielt Gutav Vasa vom Landesherren Berent v. Mehlen die Anlage und Stadt zurück. Die Befästigung war nicht auf dem neuesten Stand. So begann man mit umfassenden Modernisierungsarbeiten.

1542-1543

wurde Kalmar von Land und See durch Nils Dacke belagert.

1545

baute man einen großen Wall für Kanonen rund um die Burg mit runden Bastionstürmen an den Ecken.

1553

wurde der westliche Wall fertiggestellt. Danach setzten die Söhne Vasas den Ausbau fort.

1500

stellte der Haupteingang ein Schwachpunkt da, der durch einen Wallgraben mit Wasser gefüllt und einer Barbakane verstärkt wurde.

2. Hälfte d. 16Jh.

baute der Architekt Helgo Zettervalls die Burg zu einem Renaissanceschloß um.

Bis 1599

war Kalmar unter König Sigimunds Hand, trotz immer wiederkehrenden Streitigkeiten mit Karl (später Karl IX).

Bis 1600

blieb Kalmar eine Grenzfestung.

1611-1613

, der Kalmarkrieg genannt, wurden aufgrund wirtschaftlicher Intressen zwischen den dänisch-norwegischen König Christian IV und dem schwedischen König Karl IX ausgetragen. 1612 wurde die Festung Älvsborg (Göteborg) eingenommen und damit der einzige Zugang nach Schweden über den Fluss Älv frei. Im August wurde Kalmar besetzt. Am Ende des Krieges erhielt Schweden Kalmar zurück, die aber als Entschädigung einen Betrag an Dänemark zahlen mußten. Solange blieb die Burg Älvsborg in dänischer Hand.

1647

brannte Kalmar zum größten Teil nieder.


Quelle: Leif Törnquist - Svenska borgar och fästningar, en historisk reseguide. Vãrnamo, 2007.


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