Wappen von Griechenland
Kástro / Kremastí - Dodekanes
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Parkmöglichkeiten

Anfahrt:
Das Dorf Kremastí liegt nahe der Westküste, ca. 13 km südwestlich von Rhódos-Stadt entfernt. Unmittelbar oberhalb der durch den Ort führenden Straße steht auf einem kleinen, rundum fast vollständig umbauten Hügel das Kástro, bei dem es sich eher um ein Fort oder eine Batterie als um eine Burg handelte.

Kostenlose Parkmöglichkeiten in Ort.

Eintritt

Privatbesitz, keine Besichtigung, doch führt ein Weg außen am Kástro vorbei, das so zumindest teilweise zu überblicken ist.

Gastronomie
keine Gastronomie auf der Burg.
Übernachtungsmöglichkeiten
Übernachtung auf der Burg nicht möglich.
weitere Infos
Die (Bau-)Geschichte der kleinen Befestigung ist nicht bekannt, doch deutet zumindest eine Baunaht auf verschiedene Ausbauphasen hin, die in der bisherigen Literatur keine Beachtung fanden. Berichtet wird vom ehemaligen Vorhandensein eines Wappens - gemeint ist wohl ein Wappenstein - des Großmeisters Fabrizio del Carretto (1513-21) im Kástro, dessen Verbleib anscheinend unbekannt ist.

Das Kástro steht auf einem kleinen, das Niveau der heutigen Hauptstraße nur um wenige Meter überragenden Hügel inmitten des Ortes. Da der Hügel rundum weitgehend umbaut und auch selbst inzwischen teils bebaut ist, läßt sich die Gesamtstruktur nicht mehr eindeutig erkennen, doch ist wahrscheinlich, daß dem als Ruine erhaltenen Kernbau eine offene Batterie vorgelegt war. Letztlich handelte es sich bei dem relativ kleinen, rechteckigen Bau mit seinen Feuerwaffenscharten eher um eine Art Fort oder Batterie als um eine Burg.

Literatur
Giuseppe Gerola - I monumenti medioevali delle 13 Sporadi. In: Annuario Scuola Arch. Atene I, 1914, S. 319-356 und II, 1916, 29-54.
Michael Losse - Die Burgen und Festungen des Johanniter-Ordens auf Rhódos, Kós und den Dodekanes-Inseln (Griechenland). In Vorbereitung.
Jean-Christian Poutiers - Rhodes et ses Chevaliers (1306-1523). Approche historique et archéologique. <Imprimerie Catholique sal Araya, Liban>.1989.
Stephen C. Spiteri - Fortresses of the Cross. Hospitaller Military Architecture (1136-1798). Valletta (Malta) 1994.
Stephen C. Spiteri - Fortresses of the Knights. Hamrun (Malta) 2001.


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