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Kástro / Lárdhos - Dodekanes
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Parkmöglichkeiten

Anfahrt:
Der Ort Lardhos liegt westl. von Lindos (ca. 7 km Fahrstrecke). Die Burg ist über einen (nur für Anwohner befahrbaren) Fahrweg vom Ortsrand aus zu erreichen.

Kostenlose Parkmöglichkeiten im Ort.

Eintritt

Die Burg jederzeit frei zugänglich.
Bei der Besichtigung ist insbesondere an den instabilen Abbruchkanten der Ringmauer Vorsicht geboten!

Gastronomie
keine Gastronomie auf der Burg.
Übernachtungsmöglichkeiten
Übernachtung auf der Burg nicht möglich.
weitere Infos
Auf einer Zunge einer leicht ansteigenden "Hochebene" entstand die Burg, die durch das jenseits des heutigen, stark eingetieften Fahrweges gelegene Gelände überhöht wird, d.h. sie nimmt einen Standort ein, der bei einer ernsthaften, artilleriegestützten Belagerung nur eingeschränkte Verteidigungsmöglichkeiten geboten hätte. Der mittelalterliche Burgweg ist vermutlich anstelle des heutigen Fahrweges zu suchen. Der unregelmäßige Grundriß der Burg war durch die Form des Standortes vorgegeben; trotz der Substanzverluste ist er weitgehend nachzuvollziehen.
Über dem Halsgraben an der Südseite erhebt sich der besterhaltene Teil der Anlage, ein von zwei viereckigen Türmen flankiertes, 30 m langes, am Fuß ca. 1,65 m starkes Teilstück der Ringmauer, das bis zur Höhe der 0,5 m dicken Wehrgangbrüstung erhalten blieb. An der Westseite wird die Kurtine von einem (leicht verzogen) rechteckigen Turm mit etwa 2,2 m starken Mauern begrenzt und feldseitig flankiert. Er erhebt sich an der höchsten Stelle des Burghügels. Dieser Turm, der gleichzeitig den Zugang zur Burg flankierte, diente wohl als Wohnturm; der Rest eines tonnengewölbten Innenraumes ist erhalten.
Der kleinere Turm am ostnordöstlichen Ende der Kurtine ist stärker zerstört. Auch er sprang flankierend vor die Wehrmauer. Zur besseren Verteidigung des Burgweges wurde möglicherweise der inzwischen stark zerstörte Zwinger an der Nordwestseite angelegt.
Über die Innenbebauung der Burg gibt es nur wenig Erkenntnisse, doch standen, so scheint es, Gebäude an der Innenseite der Südkurtine, wie Mauerreste nahe dem kleineren Turm andeuten. Nahe beim Hauptturm liegt eine ehemals tonnengewölbte Zisterne.
Literatur
Giuseppe Gerola - I monumenti medioevali delle 13 Sporadi. In: Annuario Scuola Arch. Atene I, 1914, S. 319-356 und II, 1916, 29-54.
Michael Losse - Die Burgen und Festungen des Johanniter-Ordens auf Rhódos, Kós und den Dodekanes-Inseln (Griechenland). In Vorbereitung.
Jean-Christian Poutiers - Rhodes et ses Chevaliers (1306-1523). Approche historique et archéologique. <Imprimerie Catholique sal Araya, Liban>.1989.


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