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Die Burg von
Locarno mit ihrer zinnenbewehrten Ringmauer und dem spätmittelalterlichen
Palazzo wirkt auch heute noch eindrucksvoll, obwohl von der Gesamtanlage
nur ein Bruchteil erhalten geblieben ist. Im späten 15. Jhdt.
gehörte das Castello zu den grössten am südlichen
Alpenrand. Vermutlich durch die Capitanei di Locarno gegründet,
wurde es 1342 durch Mailand, 1499 durch Frankreich und 1503 durch
die Eidgenossen erobert. Nach einem letzten Ausbau um 1507, wahrscheinlich
nach Plänen von Leonardo da Vinci, wurden im 16. Jhdt. grosse
Teile der Anlage abgebrochen. Heute beherbergt sie das «Museo
civico e archeologico» und die «Pinacoteca comunale».
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Weiterführende
Literatur
Werner Meyer (Red.) - Burgen der Schweiz, Bd. 2: Kantone Tessin
und Graubünden (italienischsprachiger Teil). Zürich,
1982.
Werner Meyer / Eduard Widmer -
Das grosse Burgenbuch der Schweiz. Zürich, 1977.
Enrico Sassi / Francesco Vismara / Katia Dalle Fusine - 3D survey
of the rivellino of Locarno Castle: Final Report. Mendrisio, 2007.
Virgilio Gilardoni - I monumenti d'arte e di storia del Canton
Ticino, Bd. I: Locarno e il suo circolo. Basel, 1972.
Fritz Hauswirth - Burgen und Schlösser der Schweiz, Bd. 9:
Graubünden 2 und Tessin. Kreuzlingen, 1973.
Institut für Denkmalpflege der ETH Zürich (Hg.) - Stadt-
und Landmauern, Bd. 2: Stadtmauern in der Schweiz. Kataloge, Darstellungen.
Zürich, 1996.
Vincenzo Fusco - Führer zu den Burgen der italienischen Schweiz.
Viganello, 1988.
Vincenzo Fusco - Illustrierter Führer zu den Burgen, Türmen
und Ruinen der italienischen Schweiz. Lugano, 1981.
Ric Berger - Burgen und Schlösser in der Schweiz, Bd. II.
Neuenburg, 1966.
Thomas Bitterli - Schweizer Burgenführer. Basel / Berlin,
1995.
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