| Castillo de Montalbán / San Martín de Montalbán - Spanien |
| Anfahrt: Die doch recht versteckte Burg ist nicht leicht zu finden. Von der Straße aus hat man nur ganz kurz die Möglichkeit die weit entfernte Burg zu sehen. Sie liegt cirka 40 Kilometer südwestlich von Toledo zwischen den Ortschaften San Martin de Montalbán und Puebla de Montalbán. Kommt man aus Richtung Toledo, dann durch den Ort San Martin hindurchfahren. Einige Kilometer nach dem Ortsausgang befinden sich eine ganz kleine Kreuzung von wo rechts ein ausgeschilderter Weg zur ursprünglich Westgotischen Kirche Santa Maria de Melque abgeht. Genau an dieser Kreuzung geht auch links ein kleiner befahrbarer Weg ab. Diesen entlangfahren und sich dabei immer leicht rechts halten bis man das Feld überquert hat und an der Baum bzw.Strauchreihe angelangt ist. Dort war der Weg durch eine Kette versperrt. Von nun an geht es zu Fuß den Weg entlang, dabei immer den großen rotbraunen Weg folgen. Nach cirka 20 Minuten steht man vor der Burg. Parkplätze: Parkmöglichkeit an der Kette. |
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| Eintritt: Die Burg ist frei zugänglich, jedoch ist die Besichtigung nur Samstags zwischen 10-16 Uhr gestattet. In der Zeit vom 1. Februar bis zum 16. Mai ist das Betretten gänzlich untersagt. |
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| Gastronomie in San Martin de Montalbán | |
| keine Informationen | |
| Das Castillo ist eine der größten Burgen des Ordens der Tempelritter in ganz Spanien. Die einsamen, weit aufragenden und bis heute mit Zinnen versehenen Mauern werden durch zwei mächtige Torre Albarranas zur Angriffsseite hin gesichtert. Der ursprünglich offene Bogen des größeren wurde später komplett vermauert. An ihm schließt der Torre del Homenaje an, der doch recht ungewöhnlich in seiner Form ist und angesichts der gigantischen Burg sehr filigran erscheint. Um die Kernanlage herum führt ein flacher Zwinger, vergleichbar dem des Castillo de Almonacid oder auch des Castillo de Consuegra, ebenfalls in Kastilien La Mancha gelegen. Erwähnenswert ist noch der tief ins kleine Tal gezogene und an den kleineren Torre Albarrana anschließende vorgelagerte Verteidigungsbau. Die Burg liegt verlassen in reizvoller malerischer Landschaft. Die in der Nähe befindliche Kirche Santa Maria de Melque sollte ebenfalls besichtigt werden. Der einst Westgotische Bau wurde später durch die Templer übernommen. |
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| Heribert J. Leonardy, Hendrik Kersten - Burgen in Spanien. Darmstadt 2002. Gottfried Kirchner - Terra-X Von Mallorca zum Ayers Rock. München 1997. |
