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Anfahrt:
Von Satu Mare (Nordwesten) über die -1F- / E81, von Ungarn und
Oradea (Westen) über die -1- / E60, von Süden über die
-1- / E60 / E81. Der größte Teil der Stadtmauer ist in der
Straße "Bethlen utca" zu sehen, sowie links unterhalb
des Hauptfriedhofs in der Straße "Fogoly utca". Beide
Teile sind jeweils etwa 10 Gehminuten von der zentralen Michaelskirche
entfernt.
Parkmöglichkeiten:
Kostenlose und kostenpflichtige Parkmöglichkeiten in Cluj.
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Der Ort war nachweislich
bereits in der Steinzeit besiedelt und schon als dakischer Ort "Napouka"
Mittelpunkt des Umlandes. Die Station auf der römischen Heerstraße
wurde von Kaiser Hadrian zum municipium (in den römischen Staatsverband
aufgenommene autonome Stadtgemeinde) und von Kaiser Aurel zur Kolonie
erhoben. Cluj war zeitweise Hauptstadt der Provinz "Dacia Porilissensis".
Nach der Preisgabe Dakiens verfiel die Stadt.
Ende des 11., Anfang des 12. Jahrhunderts errichteten die Ungarn in
der alten Burg, wohl auf den Ruinen das alten Napoca, das Castrum Clus.
Ende des 12. Jahrhunderts wurden Hospites angesiedelt, die eine eigenständige
Siedlung anlegten. Danach wurde eine städtische Planlage mit Zentrum
auf dem Hauptplatz und der untermauerten Hauptkirche St. Michael (gotischer
Ausbau im 14. / 15. Jh., neugotischer Turm von 1862) errichtet. In der
alten Burg ließen sich Dominikaner nieder (erhalten ist die gotische
Klosteranlage, heute Musikschule). Die Schenkung des Ortes an den siebenbürgischen
Bischof 1275 führte zu einer Stagnation in der Stadtwerdung und
wurde erst von König Karl I. Robert durch die endgültige Verleihung
der kommunalen Autonomie 1316 beendet.
Die Habsburger errichteten für ihre Garnison auf dem Schlossberg
(rum. Cetatuia, ung. Fellegvar) bis 1716 eine Festung im Vauban-Stil
(nur noch Erdwälle vorhanden). Der ungarische Adel, dem seit dem
17. Jahrhundert der Zuzug erlaubt wurde, ließ sich in habsburgischer
Zeit verstärkt nieder und errichtete im 17. bis 19. Jahrhundert
mehrere Herrenhäuser, die das Stadtbild prägten. 1790 zog
mit dem Gouverneur Georg Bánffy auch das siebenbürgische
Gubernium aus Sibiu nach Cluj, das nun die Funktion einer Provinzhauptstadt
erhielt.
In der Nationalkommunistischen Ceausescu-Zeit wurde 1974 anlässlich
eines vorgeblich 1850jährigen Stadtjubiläums der dakisch-römische
Name "Napoca" an den seit dem Mittelalter üblichen Namen
"Cluj" angefügt.
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