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Burg Salkhad / Salkhad - Syrien |
Historie
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Die Stadt Salkhad wurde bereits im Alten Testament als Salcha im Reiche des Königs Ogs genannt. Später gehörte sie zum alten israelischen Reich. Während der griechisch-römischen Epoche war sie Bestandteil des Nabatäerreiches (Wüstenstadt Petra). Nach der byzantinischen Herrschaft gelangte sie in den Besitz des Beduinenstammes der Bani Hillal. Die Bedeutung Salkhads resultiert aus seiner Lage an einer wichtigen Handelsstraße in dem Irak. Bereits 1073/74 wurde durch den fatimidischen Kalifen al-Mustansir ein Fort auf dem Burgberg errichtet. 1146 revoltierte der Inhaber der Herrschaft Mamluk Altuntas gegen seinen Lehnsherrn in Damaskus Muin ad-Din und verbündete sich mit dem König des Kreuzfahrerreiches Jerusalem. Muin ad-Din rief Nureddin aus Aleppo herbei. Die vereinigten Heere belagerten Salkhad und schlugen die Kreuzfahrer zurück. Daraufhin mussten Salkhad und Bosra ihre Tore dem Angreifer öffnen. Der älteste Sohn Saladins, el-Afdal (1171 - nach 1218) wurde wegen seiner Unfähigkeit, das ayyubidische Reich zu führen 1196 von seinem Bruder el-Aziz entmachtet. Als Residenz wurde el-Afdal die Stadt Salkhad zugewiesen. 1214 bis 1247 erbauten die Ayyubiden korrespondierend mit der Zitadelle von Bosra die heute noch in Resten vorhandene Burganlage, um Damaskus gegen das Königreich Jerusalem zu sichern. Für das Jahr 1277 ist eine Wiederherstellung durch den mameluckischen Sultan Baibars überliefert. Dieser Restaurierung waren sicher Zerstörungen durch eine mameluckische Eroberung vorausgegangen. Seit 1685 wanderten verstärkt Drusen in das Gebiet um Suweida und Salkhad ein. In den 20er Jahren
richtete die französische Mandatsverwaltung im Süden Syriens
mit dem Dschebel ad-Drus einen Teilstaat ein. Das führte zu einem
Aufstand, der durch die drusische Bevölkerung getragen wurde. Im
Kampf gegen die französischen Kolonialherren verschanzten sich
die Drusen auf der alten Burganlage. Bei Luftangriffen 1927 durch die
Franzosen wurden Breschen in den Außenmauern geschlagen. Quellen: M Meinecke, F. Aalund, L. Korn: Die Zitadelle, in Bosra- islamische Architektur und Archäologie, Orient-Archäologie 17, Rahden- Leidorf 2005. / Hugh Kennedy: Muslim Military Architecture in Greater Syria from the Coming of Islam to the Ottoman Period in History of Warfare, Brill Leiden Boston 2006. / Walter Zöllner: Geschichte der Kreuzzüge, VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1983 / Peter Thorau: Sultan Baibars I. von Ägypten. Ein Beitrag zur Geschichte des Vorderen Orients im 13. Jh., Tübinger Atlas des Vorderen Orients, Beiheft B 63, Reichert Verlag Wiesbaden 1987 / Ross Burns: Monuments of Syria, I. B. Tauris Publishers, London/ New York, 1999. / Frank Rainer Scheck, Johannes Odenthal: Syrien, Dumont Kunstreiseführer, DuMont Buchverlag, Köln 2001. / Baedecker Syrien, Verlag Karl Baedecker, 2000. / Reise Know-How, Reise Know-How Verlag Peter Rump GmbH, Bielefeld 2000. |
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