Wappen von Schlanders
Burg Schlandersberg / Schlanders - Südtirol
Historie


13. Jh. - Ein Zweig des tiroler Ministerialengeschlechts von Montalban nennt sich nach dem neu erbauten Wohn- und Wehrturm von Schlandersberg.

1329 - Hans, Konrad und Peter von Schlandersberg erkennen den Landesfürsten von Tirol als Lehnsherren über Burg Schlandersberg an.

14. Jh. - Die Burgen Galsaun, Kastelbell und Rotund sind alle im Besitz der Schlandersberger und übertreffen bald die Burg Schlandersberg an Bedeutung. Die Herren von Schlandersberg verlassen ihren unwirtlichen Wohnturm und bewohnen meistens den Ansitz Kasten in Galsaun.

1386 - Peter von Schlandersberg fällt in der Schlacht von Sempach.

1450 - Hans von Schlandersberg wird von Herzog Sigmund mit der Burg Schlandersberg belehnt.

1487 - Hans von Griesingen, der Hofmeister von Katharina von Sachsen, der zweiten Gemahlin von Herzog Sigmund, wird mit Schlandersberg belehnt.

1502 - Mit Diepold von Schlandersberg wird das Geschlecht wieder mit der Burg Schlandersberg belehnt.

16. Jh. Der Turm von Schlandersberg spielt nur noch eine untergeordnete Rolle als Wehrbau und wird er von allen Seiten umbaut.

1696 - Die Schlandersberger werden in den Grafenstand erhoben.

bis 1755 - Bis zu ihrem Aussterben erhalten immer wieder Schlandersberger die Burg als Lehen.

1755 - Die Burg kommt durch Erbschaft in den Besitz der Grafen Hendl.

1813 - Die letzte Schlandersbergerin, Elisabeth Gräfin Hendl, stirbt in Schloss Goldrain.

1814 - Die Grafen Hendl verkaufen die Burg an einen Bauern.

1999 - Unter Mitwirkung des Denkmalpflegers wird das Schloss in den letzten Jahren renoviert und zu Luxuswohnungen ausgebaut.

Quellen: Oswald Trapp - Tiroler Burgenbuch - Bozen 1976 / Josef Rampold - Vinschgau - Bozen 1974 / Josef Weingartner - Tiroler Burgen - Innsbruck 1962


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