Kleine Ruine
auf dem gleichnamigen Hügel über dem Tösstal. Sichtbar
sind die noch bis zu 3 Meter hohen Mauern eines Wohnturms, der
einst das Zentrum der Burg Tössegg bildete. 1383 wird die
Anlage im Besitz der Herren von Wildberg erstmals direkt erwähnt,
im 15. Jhdt. wurde sie aufgegeben.
SERVICE
GPS-Koordinaten
47° 26' 18.90" N, 08° 50' 17.94" E
LK 705.580 / 255.140
Höhe: ca. 620 m ü. NN
Anfahrt mit dem PKW
Ab Winterthur der Kantonsstrasse 15 in südöstlicher
Richtung das Tösstal aufwärts bis nach Turbenthal folgen.
Parkplätze im Dorf, z.B. beim Bahnhof. Ab hier zu Fuss der
Töss in nordwestlicher Richtung bis zur nächsten Brücke
folgen und den Fluss auf der Wildbergstrasse überqueren.
300 Meter nach der Brücke zweigt der markierte Wanderweg
links in den Wald ab und führt anschliessend steil bergauf
zum Weiler Tössegg. Die Ruine steht auf dem Geländesporn
nördlich der Häuser.
Anfahrt mit Bus und Bahn
Regelmässige Bahnverbindungen von
Winterthur nach Turbenthal.
Öffnungszeiten
Die Ruine steht inmitten von Weideland. Zutritt im Winterhalbjahr
problemlos möglich, sonst evtl. auf dem nahen Hof um Erlaubnis fragen.
Eintritt
kostenlos
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeiten auf der Burg
keine
Zusatzinformation
für Familien mit Kindern
-
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
nicht möglich
Weiterführende Information
-
Weiterführende
Literatur
Peter Niederhäuser - Burgruine Tössegg. In: Roland Böhmer
et alt. (Hg.). Vom Grabhügel zur Ökosiedlung: Zürcher
Baugeschichten [Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich,
Bd. 74]. Zürich 2007.
Hans Martin Gubler - Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich,
Bd. III: Die Bezirke Pfäffikon und Uster. Basel 1978.
Heinrich Zeller-Werdmüller - Zürcherische Burgen. In: Mitteilungen
der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich, 48./49. Jhrg. Zürich
1894-1895.
Heinrich Boxler - Die Burgnamengebung in der Nordostschweiz
und in Graubünden [Studia Onomastica Helvetica, Bd. 2]. 2. Aufl.
Arbon 1991.
Thomas Bitterli - Schweizer Burgenführer. Basel / Berlin 1995.
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